So arbeiten wir bei in.betrieb

Hier berichten unterschiedliche Menschen von ihrer Arbeit bei in.betrieb. Wenn auch Sie Lust haben, bei uns zu arbeiten, arrangieren wir gerne einen Schnuppertag. Am besten melden Sie sich per E-Mail, dann können wir Ihre Anfrage an die richtige Stelle weiterleiten.

Ausbildung als Heilerziehungspfleger/in >>

Ein Praktikum, ein Freiwilliges Soziales Jahr und der Zivildienst bei in.betrieb brachten Alexandra, Daniel und Falk in Kontakt mit ihrem Ausbildungsberuf. Hier stellen sie sich und ihren zukünftigen Beruf vor:

So läuft die Ausbildung ab

Unsere Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre, in denen wir jeden Berufszweig der Werkstatt durchlaufen. Die Ausbildung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil. Zweimal die Woche besuchen wir die Fachschule für Sozialwesen, Fachrichtung Heilerziehungspflege, in der Bad Kreuznacher Diakonie.

Dort erlangen wir theoretisches Wissen, das wir in der Praxis benötigen, um den Bedürfnissen und Wünschen der zu Betreuenden gerecht zu werden. Dabei unterstützt uns Frau Petra Hauschild, Leiterin der Fachpraktischen Ausbildung in der WFB, tatkräftig. Bei der Arbeit in den Abteilungen werden wir von den jeweiligen Gruppenleiter/innen betreut.

Unsere praktischen Aufgaben bei in.betrieb

  • Wir unterstützen Beschäftigte bei ihrer Arbeit
  • Wir assistieren ihnen bei ihren Arbeitsschritten an ihrem Arbeitsplatz
  • Wir begleiten sie bei arbeitsbegleiteten Maßnahmen, z.B. in der Entlastungsgruppe, zum Schwimmen oder in die Krankengymnastik
  • Wir unterstützen den Gruppendienst
  • Wir helfen und unterstützen bei der täglichen Pflege
  • Wir leisten Hilfestellung zur Integration, Betreuung und Förderung
  • Wir unterstützen Beschäftigte durch Einzelbetreuung in den Arbeitsgruppen

Wie hat sich Eure Einstellung zu Menschen mit Behinderung verändert?

Alexandra: Ich habe festgestellt, dass Behinderung unzählige Formen annehmen kann.

Daniel: Mir ist klar geworden, dass man Menschen mit Behinderung genauso respektieren und behandeln soll wie andere. Leute, die nicht mit dem Gebiet vertraut sind, machen das leider nicht. Ich versuche jetzt immer, das nach außen zu tragen, z.B. durch Gespräche mit Freunden.

Falk: Nach einer Phase der Berührungsangst, die schnell verflogen war, habe ich erkannt, was die Beschäftigen täglich zu leisten im Stande sind.

Warum sollten auch andere eine Ausbildung bei in.betrieb machen?

Alexandra: Weil die Ausbildung echt viel Spaß macht und man das Leben besonderer Menschen kennenlernt.

Daniel: Weil es definitiv eine Bereicherung fürs Leben ist. Ich weiß jetzt auch die kleinen Dinge im Leben wertzuschätzen und bin dankbar für das Leben, das ich führe.

Falk: Jede/r sollte mindestens einmal im Leben eine solche Erfahrung gemacht haben, da sie Einstellungen und Prioritäten ändert.

Was ist Euch außerdem wichtig zu sagen?

Alexandra: Ich bin froh, dass ich mich entschieden habe, nach meiner Familienphase den Schritt zu tun und noch einmal eine Ausbildung zu machen.

Daniel: in.betrieb gibt Menschen mit Behinderung die Chance, Teil von etwas Großem zu sein. Wer selber sehen möchte, welches Potential in ihnen steckt, offen gegenüber Menschen ist und Humor hat, sollte sich für eine Ausbildung, ein FSJ oder den BFD bei in.betrieb bewerben.

Falk: Menschen mit Behinderung können großartige Leistungen erbringen. Man muss es ihnen nur zutrauen und auch zugestehen.

FSJ und BFD in der Tagesförderstätte >>

Latifah, Lea und Irina leisten einen Freiwilligendienst bei in.betrieb. Die jungen Frauen sind in der Tagesförderstätte (TFS) im Einsatz.

Hallo zusammen!

Wir möchten Ihnen/Euch gerne einen kleinen Einblick in unseren Arbeitsalltag in der Tagesförderstätte gewähren.

Was sind unsere Aufgaben?

Unsere Hauptaufgabe ist es, uns mit den Tagesförderstättenbesuchern zu beschäftigen und das TFS-Team in der Betreuung und Beschäftigung zu unterstützen. Dabei lernen wir, Verantwortung zu übernehmen.

Eine weitere Aufgabe ist es, die Besucher nach ihren Bedürfnissen zu fördern – in einer Gruppe oder einzeln. Außerdem übernehmen wir die pflegerische Hilfe und reichen das Essen an. Organisatorische Dinge wie Essensbestellung, Küche, Wäsche und Materialbestellungen gehören auch zu unseren Tätigkeiten. Wenn das Wetter gut ist, unternahmen wir Spaziergänge durch die Felder und zu den Pferdekoppeln.

Warum wir uns für die Tagesförderstätte entschieden haben

Wir alle haben ein großes Interesse am Umgang mit Menschen mit Behinderung. In der Tagesförderstätte können wir neue Erfahrungen sammeln, uns persönlich weiterentwickeln und ein Gefühl für die Bedürfnisse der schwerst-mehrfachbehinderten erwachsenen Menschen bekommen. So bieten uns das FSJ und der BFD in diesem Bereich eine Orientierung für die Berufswahl.

Schnell im Team integriert

Wir wurden von allen herzlich aufgenommen und haben uns gut eingelebt. Dank der hervorragenden Einarbeitung und mit etwas Geduld fallen uns viele Dinge viel leichter als gedacht. Die vielen abwechslungsreichen Angebote, die wir begleiten, bringen nicht nur den Besuchern viel Spaß. Anfängliche Barrieren und Berührungsängste waren rasch verschwunden.

Ein besonderes Highlight war der dreißigste Geburtstag eines Besuchers. Für die ganze TFS gab es einen üppigen Brunch und geselliges Beisammensein mit Gesang und Unterhaltung. Es ist immer sehr spannend zu sehen, wie die Besucher aktiv werden und Freude dabei haben.

Wir freuen uns, hier zu sein, und sind auf die kommende Zeit sehr gespannt!

BFD im Berufsbildungsbereich >>

Jan Hendrik ist 17 Jahre alt und überbrückt im Bundesfreiwilligendienst die Wartezeit bis zur fortführende Schule. Er ist im Bereich Berufsbildung in Nieder-Olm im Einsatz. Dort qualifizieren sich Menschen mit Behinderung für die Arbeit in der Werkstatt oder auch auf dem ersten Arbeitsmarkt. Die Berufsbildung in der WFB ähnelt einer Ausbildung, Inhalte und Lernformen sind jedoch auf die speziellen Bedürfnisse der Menschen mit Behinderung zugeschnitten.

Vielseitiger Einsatz

Als „Bufdi“ unterstützt Jan Hendrik die Mitarbeiter/innen bei ihrer Arbeit. Wo auch immer Hilfe nötig ist, springt er ein. Weil er selbst gerne Sport macht und sehr musikalisch ist, begleitet er die Schwimmgruppe und leitet einen wöchentlichen Singkreis.

Jan Hendrik selbst wird vor allem von einer Gruppenleiterin des Berufsbildungsbereichs betreut. Sie zeigt ihm alles, was wichtig ist, und leitet ihn an. Da er täglich mit „seiner“ Gruppe zusammen ist, hat er engen Kontakt mit den beeinträchtigten Mitarbeitern, von denen viele in seinem Alter sind.

Warum Bundesfreiwilligendienst?

Dank des BFD kann er Menschen mit Behinderung jetzt viel besser verstehen, ist sich Jan Hendrik sicher. Und er sagt: „Der BFD eignet sich gut, um Erfahrung mit Menschen und generell im Pädagogischen- und Sonderpädagogischen Bereich zu sammeln. Außerdem stellt er eine sinnvolle Tätigkeit dar, um Wartezeit zu überbrücken.“

BFD im Produktionsbereich >>

Kevin will Erzieher werden und überbrückt die Zeit bis zum Ausbildungsbeginn mit dem Bundesfreiwilligendienst. So kann er vorab wichtige Erfahrungen in seinem zukünftigen Arbeitsbereich sammeln.

Begleiter im Berufsalltag

Kevin unterstützt Mitarbeiter/innen mit Behinderung bei ihrer täglichen Arbeit in einer der Produktionsgruppen von in.betrieb. Und auch sonst ist er zur Stelle, wo Hilfe benötigt wird: bei den Mahlzeiten, beim Pausenspaziergang oder als Kicker-Partner. Es bereitet ihm Freude, mit den behinderten Menschen arbeiten zu dürfen, und ihr offenes, freundliches Auftreten ihm gegenüber empfindet er als sehr angenehm.

Auch der Kontakt zum in.betrieb-Personal (Mitarbeiter/innen ohne Behinderung) ist prima. Kevin wird von drei Gruppenleiter/innen und einer Heilerziehungspflegerin betreut und findet immer ein offenes Ohr für seine Fragen.

Erfahrung fürs Leben

„Ein BFD- oder FSJ-Jahr mit behinderten Menschen ist ein guter Weg, um Erfahrungen zu sammeln, auf die man im weiteren Leben aufbauen kann“, findet Kevin. „In einem sozialen Bereich wie bei in.betrieb lernt man schnell, wie facettenreich ein Mensch sein kann. Ich kann in.betrieb Mainz mit gutem Gewissen empfehlen!“