Aktuell

Erster Infotag "Berufliche Perspektiven" in der WFB Nieder-Olm

Am Donnerstag, 29.09.2016, lädt die WFB zum ersten Mal zu einem besonderen Tag der offenen Tür 2016 ein: Berufliche Perspektiven speziell für Schüler/innen, Angehörige und Lehrer/innen werden dabei von 13.00 - 17.00 Uhr in der WFB Nieder-Olm vorgestellt.

Das Programm sieht Fachvorträge und Infopoints rund um Bildungs-, Qualifizierungs- und Unterstützungsangebote für Beschäftigte der WFB vor. Außerdem kann den Mitarbeiter/innen bei ihrer Arbeit über die Schulter geschaut, Arbeitsbegleitende Angebote und die einzelnen Bereiche der Werkstatt kennengelernt werden.

Jutta Keller von der Bundesagentur für Arbeit, Christiane Dauberschmidt (ZSL) vom Projekt "Übergang Schule-Beruf", Kolleg/innen aus den Fachbereichen, dem Bereich Bildung und Gesundheit sowie dem Sozialdienst stehen Ihnen außerdem als kompetente Ansprechpartner/innen zur Verfügung.

Bei Interesse senden Sie uns gerne den untenstehenden Anmeldebogen bitte bis zum 26.09.2016 ausgefüllt zurück. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

WFB und Mainzer Altenheim schließen Dreijahresvertrag über Wäschepflege ab

Am Dienstag, 02.08.2016, unterzeichneten Michael Huber, Geschäftsführer der WFB gGmbH, und Oliver Backhaus, Geschäftsführer der Mainzer Alten- und Wohnheime gGmbH, einen Dienstleistungsvertrag über drei Jahre. Beschäftigte der WFB versorgen die Senior/innen dann seit mehr als 15 Jahren mit frischer Wäsche.

Arbeitsplätze gesichert
Mit einem jährlichen Umsatz von circa 230.000 Euro ist das Altenheim der größte Kunde der WFB-Wäscherei, die insgesamt einen Tagesausstoß von 1,2 Tonnen Wäsche hat. Zurzeit sind in der mit modernster Technik ausgestatteten Wäscherei in Nieder-Olm 27 Menschen mit Behinderung beschäftigt. Weitere fünf arbeiten direkt im Mainzer Altenwohnheim. Die Wäschestücke werden nicht nur professionell gereinigt, sondern auch individuell für die Bewohner/innen sortiert und schrankfertig zusammengelegt.

Kurt Merkator, Sozialdezernent der Stadt Mainz, freut sich über die weitergehende Kooperation. „Trotz der teils besseren Preise auf dem freien Markt, konnten wir am Ende eine Regelung finden, die erfreulicherweise zur Fortführung des Dienstleistungsvertrages führt.“ Auch Michael Huber betont, dass der Dreijahresvertrag mehrere Facetten in sich birgt. „Mit insgesamt knapp 700.000 Euro Umsatz gibt uns die Fortsetzung der Zusammenarbeit in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation der WFB Stabilität und den Beschäftigten gesicherte Arbeitsplätze. Mit der Arbeit der Menschen mit Behinderung in den Außenarbeitsgruppen schwingt zudem eine politische Botschaft mit.“ So erfahren sie im ersten Arbeitsmarkt Wertschätzung und bringen ihre Persönlichkeitsentwicklung voran.

Oliver Backhaus unterstreicht die Qualität der Arbeit mit ihren vielschichtigen Anforderungen, insbesondere bei der manuellen Sortierung der Kleidungs- und Wäschestücke. Diese wie auch die räumliche Nähe zu Nieder-Olm und vor allem der persönliche Bezug durch seine 20-jährige Tätigkeit beim Deutschen Roten Kreuz im Zusammenhang mit Menschen mit Behinderung gaben den Ausschlag für die Vertragsverlängerung. „Ich freue mich, wenn sich dadurch auch andere Unternehmen berufen fühlen, ihr soziales Engagement für Menschen mit Behinderung einzubringen.“

Beate Weber-Müller, Standortleiterin Nieder-Olm, sagt, „unsere Beschäftigten sind mit viel Herzblut bei der Sache. Bei Problemen wird alles zur Lösungsfindung getan. Es ist über die Jahre einfach eine besondere Verbindung gewachsen.“

Der neue Vertrag tritt zum 01.01.2017 in Kraft und folgt auf den dann auslaufenden bisherigen Fünfjahresvertrag.

Helga Lerch zu Besuch in der WFB

Am Montag, 11.07.2016, besuchte Helga Lerch, Mitglied des Landtages RLP die WFB zum gemeinsamen Kennenlernen. Bei einem Rundgang erhielt Frau Lerch Einblick in die Tagesförderstätte, die Kita Rheinlinge und Dokumentenarchivierung. Im Anschluss erfolgte ein Austausch zu aktuellen Themen und Herausforderungen der WFB.

 

Interhyp spendet 1.000 Euro für die WFB

Nicole Hasslöcher von der Interhyp AG aus Mannheim überreichte am Freitag, 24.06.2016, einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro an die Werkstätten für behinderte Menschen Mainz gemeinnützige GmbH.
Die Spende nahmen Michael Huber, Geschäftsführer der WFB, und Andreas Prokschy, Standortleitung Nieder-Olm, in Scheckform entgegen.

Der Finanzdienstleister Interhyp AG spendet jährlich 1.000 Euro für ein Unternehmen, das von seinen eigenen Mitarbeiter/innen vorgeschlagen wird. In diesem Jahr konnte sich die WFB über das Geld freuen. „Oft spenden Unternehmen im Rahmen ihres sozialen Engagements für kleinere Initiativen, aber auch große Unternehmen wie wir haben großen Bedarf an finanzieller Unterstützung“, sagt Michael Huber.

MUMM! stellt Projekte in der WFB vor

Am Donnerstag, 23.06.2016, stellte Ehrenamt MUMM! realisierte Projekte in der WFB Mainz der Öffentlichkeit vor. Dabei wurde die neu gestrichene Turnhalle begutachtet, für deren neue Farbe Schläger Personalservice sorgte. Außerdem wurde der gerade überreichte "Garten der Sinne" mit ersten Bepflanzungen eingeweiht. An der Konzeption und dem Bau des Gartentischs waren drei Firmen beteiligt: BIERBAUM.AICHELE Landschaftsarchitekten, Flörchinger Landschafts- & Gartenbau sowie die Tischlerei Ratheiser & Röllecke. Die Konstruktion ist so angelegt, dass Rollstuhlfahrer/innen den Tisch unterfahren und fleißig selbst gärtnern können.

Absolvent/innen des Lehrgangs „Praktiker/in in sozialen Einrichtungen“ erhalten ihre Abschluss-Zertifikate

Am Dienstag, 14.06.2016, absolvierten sechs Teilnehmer/innen des ersten von der WFB Mainz entwickelten Lehrgangs „Praktiker/in in sozialen Einrichtungen“ für Menschen mit geistiger Behinderung ihre Prüfung. Im Anschluss erhielten sie im Rahmen einer Abschlussfeier ihre Zertifikate.

Sieben Frauen und Männer hatten vor acht Monaten begonnen, sich mit zwei Tagen theoretischem Unterricht und drei Tagen praktischer Mitarbeit in Kindertagesstätten auf eine Anstellung im ersten Arbeitsmarkt vorzubereiten. Der Lehrgang endete nun mit einer Abschlusspräsentation zu praxisorientierten Aufgaben des Berufsalltags, die von der IHK abgenommen wurde. Alle sechs der verbliebenden Teilnehmer/innen absolvierten diese Herausforderung selbstbewusst und mit großem Erfolg. Im Rahmen einer kleinen Feier erhielten sie daraufhin ihre Zertifikate. Zu den geladenen Gästen zählten Susanne Skoluda vom Bildungsministerium, Matthias Rösch, Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen und Viktor Wilpert Piel von der IHK für Rheinhessen. Sie überbrachten den stolzen Absolvent/innen ihre Glückwünsche.

Ziel: Allgemeiner Arbeitsmarkt
Der von der WFB gemeinsam mit der IHK für Rheinhessen entwickelte Lehrgang ist auf den Einsatz der Absolvent/innen im allgemeinen Arbeitsmarkt ausgerichtet. Er stellt damit eine zeitgemäße Qualifizierung von Menschen mit Behinderung dar. Deren Weg soll verstärkt aus der Werkstatt hinaus in die reguläre Arbeitswelt führen. Die Absolvent/innen haben die Möglichkeit, einen Berufswunsch zu verwirklichen und können gleichzeitig dazu beitragen, den Arbeitskräftemangel im sozialen Bereich zu mildern. „Die IHK-Zertifikate sind in der Arbeitswelt bestens bekannt und helfen den Teilnehmer/innen im bevorstehenden Bewerbungsprozess“, sagt Viktor Wilpert Piel.

Die Qualifizierung bereitet vor allem auf die Einsatzgebiete in Kitas und in Alteneinrichtungen vor. Sie ist ideal geeignet für eine Anstellung im Rahmen des Budgets für Arbeit. Eine solche Stelle will die WFB selbst in ihrer Kita schaffen. Zwei weitere Absolvent/innen haben Aussichten auf die Übernahme in ihrer Ausbildungseinrichtung. Des Weiteren soll das Praxistraining mit IHK-Zertifikat zukünftig Menschen mit Unterstützungsbedarf auch außerhalb der WFB offenstehen, die ihre Perspektive in einer Tätigkeit im sozialen Bereich sehen. „Zur Realisierung dieser Ziele bedarf es weiterhin Unterstützung der öffentlichen Institutionen“, sagt Michael Huber, Geschäftsführer der WFB.
Qualifizierung „Praktiker/in in sozialen Einrichtungen“

Der Qualifizierungslehrgang ist dual angelegt und dauert acht Monate. Er gliedert sich in wöchentlich zwei Tage theoretischen Unterricht in der WFB und drei Tage Praxisarbeit in Partner-Kitas.

Das Curriculum ist modular aufgebaut und vermittelt folgende Inhalte:
- Allgemeine Grundlagen des Berufsfelds und des Arbeitens in sozialen Einrichtungen
- Training sozialer Kompetenzen
- Arbeitssicherheit, gesundheitsbewusstes und nachhaltiges Arbeiten
- Hauswirtschaft in sozialen Einrichtungen
- Pädagogische Grundlagen und Aufgaben in der Arbeit mit Kindern bzw. älteren Menschen
- Praxisbezug: Unterstützung der Fachkräfte vor Ort, Beschäftigung und Mobilisation von Kindern bzw. von älteren  Menschen

Den Unterricht übernehmen Fachkräfte der WFB aus den verschiedensten Professionen. Neben Küchen- und Kitaleiter/innen gehören z.B. Hygiene- und Sicherheitsbeauftragte zu den Ausbilder/innen. Zudem leistet das Personal der WFB sozialpädagogische Begleitung während der gesamten Zeit.