Aktuell

Kita-Kinder beziehen ihr neues Domizil

Am Freitag, 13.5.2016 wurde die neu erbaute integrative Kindertagesstätte der WFB gGmbH in Nieder-Olm offiziell eröffnet.

Die Kita „Selzlinge“ ist nach den „Rheinlingen“ in Mainz die zweite Kita unter der Trägerschaft der WFB und folgt wie diese einem in der Region einzigartigen Konzept: Beide Kitas befinden sich auf dem Gelände der Werkstätten und fördern aktiv die Begegnung mit behinderten Menschen aller Altersgruppen. Die Eröffnung der Nieder-Olmer Kita signalisiert für die WFB zugleich den erfolgreichen Aufbau ihres neuen Geschäftsfelds in der Kinder- und Jugendhilfe.

Ein Wasserschaden hatte im vergangenen Jahr am bereits weit fortgeschrittenen Neubau erhebliche Umbauarbeiten erforderlich gemacht, so dass die Kita zunächst in Räume der nebenan gelegenen Werkstatt ausweichen musste – mit der Folge, dass sich weit mehr Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten ergaben als erwartet.

Von Anfang an waren die 10 Plätze für Kinder mit Behinderungen belegt, während vor allem Ü3-Plätze sich nach und nach füllen, was den großen Bedarf an integrativen Plätzen im Kreis deutlich macht. Stadtbürgermeister Dieter Kuhl hob die große Vielfalt an Trägern bei den mittlerweile 8 Kitas in Nieder-Olm hervor. Die 40.000 Euro für die Anbindungsstraße zu den Selzlingen habe die Stadt gerne übernommen. Die Gesamtbaukosten für die Kita lagen mit knapp 1,6 Mio. Euro um 8% über der Kalkulation. Fördermittel kamen vom Land in Höhe von rund 546.800 Euro, vom Kreis in Höhe von 142.000 Euro und von der Kommune in Höhe von 52.000 Euro.

Neben den vielen Geschenken, die Bereichsleiterin Gihan Trenner und Kita-Leiterin Ann Kathrin Schwiegers entgegennahmen, freute sich die WFB besonders über großzügige Spenden und das dauerhafte Engagement des benachbarten Medizinprodukteherstellers Tracoe Medical GmbH. Geschäftsführer Stephan Köhler überbrachte die gute Nachricht, die Energiekosten der Kita jährlich bis zur Höhe von 5.000 Euro zu übernehmen. Die Stiftung Herzenssache des SWR unterstützt beide WFB-Kitas mit insgesamt 37.000 Euro. 5.000 Euro Starthilfe kamen vom hauseigenen Förderverein, die La Siesta GmbH aus Jugenheim stiftete Hängematten, und die Landfrauen Nieder-Olm spendeten 250 Euro für Bücher. Die am Bau beteiligte Zimmerei Felix Harth schließlich übergab 5.000 Euro an die Stiftung Tausendgut, mit der die WFB Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützt.

Mitarbeiter/innen von Scotts Celaflor sorgen für neue Begrünung in der WFB

Am Dienstag, 24.05.2016, haben Mitarbeiter/innen der Firma Scotts Celaflor GmbH aus Mainz, einem Anbieter von Produkten zum Pflanzenschutz- sowie zur Unkraut- und Ungezieferbekämpfung in Haus und Garten, die WFB mit neuer Bepflanzung ausgestattet. Dabei wurden die Kübel vor dem Haupthaus sowie das Atrium der Tagesförderstätte begrünt. Die Kita hat einen eigenen Barfußpfad bekommen.

 

Selzlinge beziehen ihr Gebäude

Es ist geschafft! Nach acht Monaten des Improvisierens können wir endlich das neue Gebäude in Nieder-Olm beziehen: unsere integrative Kindertagesstätte „Selzlinge“ ist eröffnet.

Ein Wasserschaden, der vor Fertigstellung des Gebäudes entstanden ist, hat es unmöglich gemacht, das Gebäude wie geplant zu beziehen. Seit August 2015 konnte die Betreuung der Kinder dennoch wie vorgesehen beginnen. Im direkt neben der Kita liegenden modernen Werkstattgebäude hat die WFB geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt.

Seit 2. Mai 2016 können die Kinder in ihren neuen Räumlichkeiten spielen und erfreuen sich an dem großen Außengelände. Die vielen schönen Kontakte, die bereits zwischen den Kindern und den WFB-Beschäftigten entstanden sind, werden weiterhin gepflegt.

Erst mal umschalten: Schott - Vorstandsvorsitzender Dr. Frank Heinricht besucht die WFB Mainz

„Da muss man erst mal umschalten, wenn man aus einem Großunternehmen kommt“, stellte Dr. Frank Heinricht beim Betreten der Aktenvernichtung der WFB Mainz fest. „Hier geht es darum, sinnvolle Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen, nicht um eine ausschließlich wirtschaftliche Komponente.“

Und das sei gut so, bekräftigte der Vorstandsvorsitzende der Schott AG mehrfach während seines Rundgangs durch die verschiedenen Bereiche der WFB. In der Tat sei es Hauptaufgabe der WFB, Menschen Selbstständigkeit und Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen, bekräftigte WFB-Geschäftsführer Michael Huber. Unter diesem Aspekt sei die Arbeit in der Werkstatt nicht als Produktions-, sondern als Bildungsarbeit zu verstehen. Gleichwohl seien Leistungsfähigkeit, Qualität und Preisgestaltung absolut marktgerecht, zumal für die meisten Kunden der soziale Aspekt eine wichtige Rolle bei der Auftragsvergabe spielt.

Beeindruckt von der Leistungsfähigkeit der gesamten WFB sagte Heinricht gerne zu, diese in sein unternehmerisches Netzwerk einzuschließen. Auch die Möglichkeit weiterer Auftragsvergaben will er prüfen - schließlich mache die Schott AG seit Jahren beste Erfahrungen mit der Zusammenarbeit.

Inklusionsbilanz 2015 belegt den Umbau des Unternehmens WFB

Die WFB gGmbH ist in den letzten Jahren zur Vorreiterin in Fragen von Bildung und Qualifizierung, Teilhabe und Inklusion von Menschen mit geistiger Behinderung geworden. Darüber hinaus setzt sie ihre Kernkompetenz immer öfter für Personengruppen ohne Behinderung ein. Neue Angebote entstehen und werden weiter für den Umbau und das Wachstum des Unternehmens sorgen. Schon jetzt sind mehr als 1.000 Menschen in der WFB angestellt oder werden hier qualifziert, betreut und gefördert.

Für 2016 ist geplant, dass ein neuer Name dem neuen Unternehmensprofil gerecht wird. Um dies zu illustrieren, hat WFB-Geschäftsführer Michael Huber für das Jahr 2015 eine "Inklusionsbilanz" erstellt. Dazu WFB-Aufsichtsratsvorsitzender Sozialdezernent Kurt Merkator: "Diese Bilanz ist höchst beeindruckend und zeigt: Konzentration auf die eigenen Kernkompetenzen heißt nicht zwangsläufig Beschränkung, sondern sogar fortschrittliche Entwicklung und Erweiterung von Geschäftsfeldern."

Vorlesetag in der WFB

Die Welt aus verschiedenen Perspektiven erleben - die WFB nahm die Zuhöher/innen mit auf eine Reise. Im Rahmen des Bundesweiten Vorlesetages lasen Menschen mit und ohne Behinderung am 19. November 2015 in der WFB in Nieder-Olm und am 20. November 2015 in der WFB in Mainz vor.

Wo liegt der Urprung der Welt? 'Natürlich in der Pfalz' war in der "Pälzisch Weltgeschicht" zu hören. Warum wurde die Katze zum Haustier? Wann bekam der Elefant einen Rüssel? Warum hat die Schlange keine Beine? Die Antworten gaben "Die afrikanischen Lieblingsmärchen" von Nelson Mandela.

Vorgelesen haben: Dorothea Schäfer, MdL, Michael Huber, Geschäftsführer der WFB, Johannes Klomann, MdL sowie Beschäftigte der WFB und Betreute der Tagesförderstätte der WFB. Mit Spannung und Freude hörten die Zuhörer/innen Geschichten und Märchen aus ganz unterschiedlichen Ländern.