Aktuell

Sparkassen-Stiftung übergibt Tröstebären an die Selzlinge

Ärztefanclub Mainz 05 spendet 10.000 Euro an die Kita Rheinlinge

Am Freitag, 15. Juni 2018, übergab die Sparkassen-Stiftung unser Kita Selzlinge und dem Café Zimt & Zucker insgesamt 100 Tröstebären. Sie sollen Kindern in schwierigen Situationen Trost spenden. Sowohl die Sparkassen-Vorstandsmitglieder Herr Thorsten Mühl und Herr Michael Weil als auch die Landrätin Frau Dorothea Schäfer ließen es sich nicht nehmen und übergaben unseren Kindern die schönen Bären. Wir bedanken uns recht herzlich bei den großzügigen Spendern!

Ärztefanclub Mainz 05 e.V. spendet 10.000 Euro an die integrative Kindertagesstätte Rheinlinge

Ärztefanclub Mainz 05 spendet 10.000 Euro an die Kita Rheinlinge

Am Freitag, 15.06.2018, übergab der Ärztefanclub Mainz 05 e.V. den Spendenerlös des 6. Großen Gesundheitstages an die integrative Kindertagesstätte Rheinlinge in Mainz. Die Kita darf sich nun über insgesamt 10.000 Euro freuen, die in der Anschaffung  eines Sport- und Spielparks im Außengelände ihren Einsatz finden. Auch die Erlöse der von Mainz 05 hilft e.V. durchgeführten Tombola in Höhe von 1.618 Euro wurden an die Rheinlinge übergeben und werden für die Anschaffung des Sport- und Spielparks genutzt.


Der 6. Große Gesundheitstag fand am 26.05.2018 in der OPEL-Arena des 1. FSV Mainz 05 statt. Veranstalter ist alljährlich der Ärztefanclub Mainz 05 e.V., der sich seit 2005 als gemeinnütziger Verein für die Förderung humanitärer und sozialer Projekte einsetzt. In diesem Jahr erhielten die Rheinlinge den kompletten Erlös der Veranstaltung im Wert von 10.000 Euro.


Mit der hohen Zuwendung des Ärztefanclubs Mainz 05 e.V., der Tombola-Erlöse von Mainz 05 hilft e.V. und zuvor eingenommenen Spenden kann nun endlich die Außenanlage der Rheinlinge um einen Sport- und Spielpark erweitert werden. Es fehlen nämlich bisher Kletter- und Rutschspielgeräte für unter 3-Jährige und für über 3-Jährige,  die auf deren motorische Entwicklung und Körpermaße ausgerichtet sind. Die Spielgeräte sind so konzipiert, das spezielle Seile Hilfe für die beeinträchtigten Kinder zur Verbesserung ihrer Motorik bieten. Außerdem können sie auf verschiedene Weisen von den Kindern erklettert und in ihr Spiel integriert werden. Auch die Stärkung des eigenen Körpergefühls und des Selbstbewusstseins werden dadurch gefördert. 90 Kinder profitieren nun bald von den Sport- und Spielgeräten.


„Uns als Ärztefanclub Mainz 05 e.V. liegt die sportliche Gesundheitsförderung von Kindern besonders am Herzen. Darum ist es uns eine besondere Freude, den Rheinlingen neue Spielgeräte zur körperlichen Betätigung an der frischen Luft ermöglichen zu können,“ sagt San. Rat. Dipl. Biol. Dr. Wolfgang Klee, 1. Vorsitzender des Ärztefanclubs Mainz 05 e.V.


Auch Michael Huber, Geschäftsführer der in.betrieb gGmbH, ist begeistert: „Wir sind allen Spendern und insbesondere dem Ärztefanclub Mainz 05 e.V. für ihr großes Engagement sehr dankbar. Besonders unsere Kita-Kinder freuen sich schon enorm über die neuen Spielgeräte. Der Sommer kann kommen bzw. bleiben.“  

Bildnachweis: 2018 ralfkopp.biz, © in.betrieb gGmbH


Beratungsstelle für Sexualität und geistige Behinderung bleibt erhalten: „Liebelle“ wird für drei Jahre von der SKala-Initiative gefördert

Noch vor wenigen Wochen sah es schlecht aus für die „Liebelle – Beratungs-, Forschungs- und Bildungsstätte zu Sexualität und geistiger Behinderung“ in Mainz – jetzt ist sie zumindest bis 2021 gerettet: Mit mehr als € 860.000 fördert die SKala-Initiative der Unternehmerin Susanne Klatten in den nächsten drei Jahren den Fortbestand, die Ausweitung und die Verbreitung der Arbeit der Liebelle. Diese Finanzierung schließt nahtlos an die bisherige Förderung durch die Aktion Mensch an, die im Frühsommer 2018 ausgelaufen ist.


Die Liebelle, gegründet 2015, ist ein innovatives Kooperationsprojekt der in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration und des pro familia Ortsverbands Mainz. Sie ist eine Beratungsstätte zu Liebe und Sexualität für Menschen mit geistiger Behinderung ab 16 Jahren und bietet Einzel- und Paarberatung sowie Bildungsseminare an. Darüber hinaus gibt es Beratung, Veranstaltungen und Fortbildungen für Eltern und Angehörige sowie für Fachkräfte. Mit diesem umfangreichen Angebot ist die Liebelle bislang deutschlandweit einmalig.


„Dank der Unterstützung durch SKala können wir die Liebelle nicht nur erhalten, sondern sie sogar entscheidend weiterentwickeln“, freut sich Projektleiterin Petra Hauschild. Gemeinsam mit dem gemeinnützigen Analyse- und Beratungshaus PHINEO, das die SKala-Initiative umsetzt, wurde ein detaillierter Förderplan ausgearbeitet. Er umfasst unter anderem die Aufstockung des Fachpersonals und zahlreiche Workshops, etwa zur konzeptionellen und strategischen Ausrichtung. Zusätzlich wird eine Fundraising-Fachkraft für eine solide finanzielle Basis nach Auslaufen der Förderung sorgen.


Im Laufe von drei Jahren erfolgen der schrittweise Ausbau des Angebots und die Erweiterung der Zielgruppen. Eine Online-Beratung soll konzipiert und ein psychotherapeutisches Angebot etabliert werden. Mithilfe eines zu erarbeitenden sexualpädagogischen Konzepts sollen bereits Jugendliche unter 16 Jahren, deren Angehörige und Fachkräfte an Förderschulen erreicht werden. Die Liebelle soll überregional bekannter werden und sich die Zielgruppe auch auf diesem Weg vergrößern. Die begleitende Forschungsarbeit wird ebenfalls ausgebaut: Ein Wissenschaftsbeirat soll gewährleisten, dass Erkenntnisse aus der praktischen Arbeit evaluiert und verbreitet werden, der fachliche Diskurs angeregt wird und neue, passgenaue Angebote entstehen.


Langfristiges Ziel des Projekts ist ein Beitrag zur gesellschaftlichen Enttabuisierung des Themas „Sexualität und geistige Behinderung“ sowie die Förderung der sexuellen Selbstbestimmung von Menschen mit geistiger Behinderung.


„Mit SKala haben wir genau die richtige Partnerin zur richtigen Zeit gefunden“, ist Michael Huber, Geschäftsführer der in.betrieb gGmbH sicher. „Dank der Aktion Mensch konnten wir die Liebelle vor drei Jahren ins Leben rufen und bekannt machen. Der große Zuspruch, vor allem aus der Werkstatt-Belegschaft, brachte uns schon schnell an unsere Kapazitätsgrenzen, so dass wir jetzt sehr dankbar für die großartige Unterstützung sind – zumal sie aufgrund der strategischen Begleitung über den rein finanziellen Förderzeitraum hinaus wirkt. “


SKala ist eine Initiative der Unternehmerin Susanne Klatten in Partnerschaft mit dem gemeinnützigen Analyse- und Beratungshaus PHINEO. SKala fördert bis zum Jahr 2020 etwa 100 gemeinnützige Organisationen mit insgesamt bis zu 100 Millionen Euro in den Bereichen Inklusion und Teilhabe, Engagement und Kompetenzförderung, Brücke zwischen den Generationen sowie Vergessene Krisen. Unterstützt werden ausschließlich Organisationen, die gegenüber PHINEO eine große soziale Wirkung nachgewiesen haben.


Die in.betrieb gGmbH ist ein modernes Sozialunternehmen aus Mainz mit vielen Facetten und anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen. Sie bietet mehr als 630 Menschen mit Behinderung Zugang zu Bildung und Arbeit. Zu in.betrieb gehören neben der Werkstatt und der Liebelle zwei integrative Kindertagesstätten in Mainz und in Nieder-Olm, eine Tagesförderstätte sowie der Bereich „Ambulantes Wohnen“.

Zusätzliche Informationen

  • Weitere Informationen sowie ein Video zur „Liebelle“ finden Sie auf hier.
  • Wir laden Sie herzlich ein, sich persönlich über die Liebelle und unsere Zukunftspläne zu informieren. Bitte nehmen Sie Kontakt mit Frau Wolf auf und vereinbaren Sie gern einen Termin. Telefon: 06131/5802 224; E-Mail: daniela.wolf@inbetrieb-mainz.de

 

Feierliche Zertifikatsübergabe nach 27-monatiger Qualifizierung im Berufsbildungsbereich der in.betrieb

Am Mittwoch, 4. April 2018, erhielten 13 Absolvent*innen des Berufsbildungsbereichs der in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration ein Zertifikat zum Abschluss ihrer 27-monatigen Qualifizierung. Dieses überreichte ihnen Jasmin Vowinkel von der Agentur für Arbeit Mainz. Damit wird ihnen der Einstieg in die Arbeitswelt erleichtert. Zwei der Absolvent*innen schaffen in diesem Jahr sogar über das Budget für Arbeit den Sprung in den allgemeinen Arbeitsmarkt.

In Rheinland-Pfalz gibt es seit 2014 für Absolvent*innen der Beruflichen Bildung in Werkstätten für Menschen mit Behinderung Zertifikate zum Abschluss ihrer Berufsbildungszeit. Sie vermitteln den Teilnehmer*innen einerseits Anerkennung für ihre große Leistung. Zum anderen informieren die Zertifikate potenzielle Arbeitgeber über die erworbenen Qualifikationen. Damit fördern sie den Einstieg in ein geregeltes Arbeitsleben der Absolvent*innen –  teils auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

Der Weg der Teilnehmer*innen während der 27 Monate im Berufsbildungsbereich sieht wie folgt aus: Zu Beginn wird ihr Berufswunsch ermittelt. Nachdem die Berufsfelder feststehen, gibt es verschiedene Möglichkeiten der beruflichen Qualifizierung bestehend aus einer Kombination von theoretischen und praktischen Schulungen:  Entweder sie werden praxisnah für die Arbeit in der Werkstatt ausgebildet (Berufsbildungsbereich) oder bei besonderer Eignung gleich am ausgewählten Arbeitsplatz in der Werkstatt als Arbeitskraft eingesetzt (Integrierte Berufsbildung).

Das Angebot reicht vom Einsatz in der Küche, über die Aktenvernichtung oder Schreinerei bis hin zur Autowaschanlage. Vor Ort absolvieren sie dort ihre Qualifizierungszeit. Auch arbeiten geeignete Teilnehmer*innen direkt in Außenarbeitsplätzen des allgemeinen Arbeitsmarktes (Ambulante Berufsbildung). Die Integrationsassistenz als Bildungsbegleiter von in.betrieb besucht und betreut sie dabei regelmäßig.

Neben der praktischen Erfahrung werden die Teilnehmer*innen der Ambulanten und Integrierten Berufsbildung alle zwei Wochen ähnlich eines Berufsschultags in der Theorie unterrichtet. Daneben gibt es für die Teilnehmer*innen des Berufsbildungsbereichs regelmäßig stattfindende Modulschulungen zu den entsprechenden Berufsfeldern. Im Rahmen individuell festgelegter Praktika in anderen Arbeitsbereichen findet eine Umsetzung zuvor geschulter Inhalte statt und dient der optimalen Orientierung aller Teilnehmer*innen in der Berufswahl. „Wir sind sehr stolz auf unsere Absolvent*innen. Hinter jeder und jedem steckt eine ganz eigene besondere Geschichte, die nun zum Erfolg geführt hat“, freut sich Petra Hauschild, Bereichsleitung Arbeit und Sozialdienst.

Zwei Teilnehmer*innen haben im Rahmen der Ambulanten Berufsbildung am IHK-zertifizierten Praxistraining „Praktiker*in in sozialen Einrichtungen“ teilgenommen. Dieser wird ebenfalls von der in.betrieb gGmbH angeboten. Über das Budget für Arbeit hat Michelle Heck bereits nach einem Jahr eine Anstellung in der Kindertagesstätte bekommen, in der sie schon ihren praktischen Teil des Praxistrainings absolvierte. „Ich bin sehr glücklich, weiter für die Kinder da zu sein, die ich schon während des Praxistrainings betreuen konnte“, sagt Michelle Heck. Auch Michael Merz fand nach Beendigung der 27 Monate bei den Rheinlingen, der integrativen Kindertagesstätte der in.betrieb gGmbH, nun eine Stelle über das Budget für Arbeit und freut sich darüber enorm.

Fachtag der Liebelle zum Thema „Therapie inklusiv(e)? Therapeutische und pädagogische Perspektiven auf geistige Behinderung und Sexualität“ verlief erfolgreich

Am Freitag, 23. März 2018, lud die Liebelle – Beratungs-, Forschungs- und Bildungsstätte zu Sexualität und geistiger Behinderung zu einem Fachtag ein. In den Räumlichkeiten der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz wurden Fachvorträge und Workshops rund um therapeutische und pädagogische Perspektiven auf geistige Behinderung und Sexualität gehalten und zudem ein interdisziplinärer Austausch zwischen Fachkräften ermöglicht. Mit rund 50 Teilnehmer*innen fand die Veranstaltung guten Anklang.

Hintergrund des Fachtags war es, den Bedarf an psychotherapeutischen sowie sexualpädagogischen Angeboten für Menschen mit Behinderung deutlich zu machen. In vielen Fällen ist dieser aufgrund des Mangels an Angeboten für den Personenkreis jedoch nicht gedeckt – Dabei weisen Forschungsergebnisse sowohl auf ein signifikant erhöhtes Risiko für Menschen mit geistiger Behinderung hin, psychologische Störungen zu entwickeln, als auch von sexualisierter Gewalt betroffen zu sein. Dies wurde auch im Vortrag „Möglichkeiten und Herausforderungen psychotherapeutischen Arbeitens mit Menschen mit Behinderung“ von Dr. Sandra Lentzen von der Wiesbadener Akademie für Psychotherapie deutlich. Aus ihren beruflichen Erfahrungen heraus weiß sie, dass der Bedarf extrem hoch, die psychotherapeutischen Angebote jedoch nur sehr gering vorhanden sind. Auch die sexualpädagogische Beratungslandschaft ist, insbesondere für den Personenkreis, noch sehr überschaubar. Dass ein Beratungsangebot für Menschen mit Behinderung, aber auch deren Angehörige und Fachkräfte – wie es die Liebelle vorhält – unerlässlich ist, zeigte auch der Vortrag von Prof. Dr. Svenja Heck von der Hochschule Darmstadt, bei dem sie ihre Forschungsergebnisse zu Sexualität und geistiger Behinderung vorstellte und abschließend zu dieser zentralen Erkenntnis gelangte.

Neben dem fachlichen Austausch gab es auch Gelegenheit ein Netzwerk zwischen Fachkräften der Behindertenhilfe und Psychotherapeutinnen und -therapeuten aufzubauen. „Unser Ziel ist es, auch in diesem Bereich den Menschen mit Behinderung Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Darum erhoffen wir uns von diesem Fachtag das Thema stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken und zu sensibilisieren,“ sagt Petra Hauschild, Bereichsleitung Arbeit und Sozialdienst der in.betrieb gGmbH, an die die Liebelle angeschlossen ist.

Abgerundet haben den Fachtag fünf vertiefende Workshops zu den am Vormittag vorgestellten Fachvorträgen:
• Seminargestaltung mit Menschen mit Behinderung
• Sexualität und geistige Behinderung
• Sexualisierte Gewalt
• Begleitete Elternschaft: Unterstützung von Eltern mit intellektueller Beeinträchtigung
• Therapiemöglichkeiten
Hierbei wurde ein breites Feld an sexualpädagogischen und therapeutischen Aspekten beleuchtet und die Teilnehmer*innen des Fachtags in Interaktion gebracht. Diese zeigten sich von der Veranstaltung sehr begeistert und hoffen auf eine baldige Fortsetzung.

Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz spendet 5.000 Euro an die Rheinlinge

Am Mittwoch, 21. März 2018, kam Freude bei den "Rheinlingen" bei den Kindern und Verantwortlichen der integrativen Kindertagesstätte der in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration in Mainz-Hechtsheim auf. Lange ist diese einzigartige Kita, die nicht behinderte und behinderte Menschen (Kinder und Erwachsene) zusammenführt, noch nicht am Start. Naturgemäß fehlt es noch an dem einen oder anderen. Auf dem Wunschzettel ganz oben stand unter anderem, die Motorik der körperlich benachteiligten Kinder mit einem geeigneten Spielgelände im Freien zu fördern. Das soll nun verwirklicht werden. Die Starthilfe brachte jetzt die “Initiative Kinderglück“ der Lotto-Rheinland-Pfalz-Stiftung. Vorstandsvorsitzender Magnus Schneider und der Geschäftsführer Frank Zwanziger zeigten sich beeindruckt vom Engagement der Verantwortlichen und Eltern. „Da mussten wir einfach helfen“, sagte Schneider und überbrachte als Startkapital einen Scheck über 5.000 €. Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch dankte: „Wir freuen uns, dass die Lotto-Stiftung mit zahlreichen Aktionen in der Stadt Flagge zeigt und hilft, wo die öffentliche Hand ihre Grenzen hat.“